Über

Meine kleine, ehrliche und geschützte Oase.

Ich führe Tagebücher, seit ich 15 Jahre alt bin. Mal regelmässig, mal jahrelang gar nicht. Schreiben war für mich immer ein Ort, um Gefühle festzuhalten. Und geschrieben habe ich meist dann, wenn es mir nicht gut ging – mein verstörtes Selbstbild, verliebt sein, meine schwierige Beziehung zu meiner Mutter, Trennung, Verlust.

Mann, mann, wie oft ich schon heulend am Schreiben war. Manchmal war ich richtig emo. Da bestand der Tagebucheintrag einfach nur aus dem Songtext eines traurigen Liedes.

Diese Seite ist mein Versuch, zu diesem Teil von mir zurückzukehren. Denn manche Lebensphasen und Gedanken lassen sich nicht klar benennen. Man ist nicht mehr dort, wo man einmal war, aber auch noch nicht dort, wo man hinmöchte.

Ich bin weit entfernt von Perfektion und strebe sie auch nicht an. Es geht mir nicht um Selbstoptimierung oder darum, die beste Version meiner selbst zu werden.

Es geht darum, das Leben zu leben – mit allem, was dazugehört.

Oder wie Dori sagen würde: Just keep swimming.

Und während ich schwimme, beobachte ich. Ich reflektiere. Manchmal wahrscheinlich zu viel.

Dies ist mein Ort dafür.